|
|
||||||||
![]() ![]() Die Idee, eine Party zu organisieren, bei welcher Musik unserem Geschmack entsprechend gespielt würde, geisterte schon lange in unseren Köpfen herum. Das Angebot von Parties mit unserer Musik – fassen wir sie mal unter den ominösen Begriffen Indie, Alternative, Britpop zusammen – ist in der Umgebung Wil sehr dürftig. Uns genügten die zwei guten Songs an den "DJ Vitamin S – Parties" – "Smells like teen spirit" und "Song 2" (welche übrigens immer nacheinander folgen) einfach nicht mehr. Auch die Indie-Night in St. Gallen verspricht zwar jeweils auf den Plakaten das Gelbe vom Ei. Doch wir mussten die Grabenhalle leider - trotz einigen guten Ansätzen des DJs – nach Papa Roach jeweils fluchtartig verlassen. Einzig in Zürich fanden wir die Möglichkeit, unsere Bedürfnisse die Musik betreffend zu befriedigen. Doch mit jeder Fahrt im ersten Zug nach Hause, mit jeder labbrigen Pommes Frites um 5 Uhr 30 im McDonalds am Hauptbahnhof Zürich, mit jedem verschlafenen Samstag stieg bei uns das Verlangen, in unserer geliebten Remise einen solchen Anlass durchzuführen. Jetzt konnten wir uns endlich zu einem Entscheid durchringen. Wir hoffen, wir sind nicht einer völligen Fehleinschätzung erlegen, wenn wir davon ausgehen, dass eine Nachfrage für eine solche Party besteht. Also, Freunde des guten Geschmacks: Shake along with us! ![]() ![]() Um die Musik zu umschreiben, welche an diesem Abend aufgelegt wird, haben wir uns auf dem Flyer der eher ominösen, ziemlich schwammigen Begriffe "Indie", "Alternative" und "Britpop" bedient. Um euch ein klareres Bild zu liefern, was euch denn erwartet, ist es wahrscheinlich am effektivsten, einen Überblick der Bands zu bieten, welche die Hauptrolle dabei spielen werden. Nun, an diesem Abend kommt es zum grossen Showdown. Die grosse Schlacht um die Krone des Rock'n'Roll wird ausgetragen. Oasis und Blur bekämpfen sich bis aufs Äusserste, denn beide beanspruchen die Universalmonarchie im "Britpop-Imperium". Doch auch Suede, The Charlatans, Supergrass, Manic Street Preachers wollen ihren Anspruch in diesem Territorium geltend machen und sorgen mit gezielter Guerillataktik für Unruhe. Muse, Placebo, Queens Of The Stone Age, fahren zuweilen schweres Geschütz auf und lassen es richtig krachen. Während die junge "Quiet is the new loud – Garde" mit Coldplay als Anführer unterstützt von Starsailor, Travis, Saybia auf subtilere Methoden setzt und mit wunderschönen Melodien verzaubert. Dazu folgen immer wieder Salven von Black Rebel Motorcycle Club und Interpol, die mit dröhnenden Bässen, klirrenden Gitarrren sphärischen Sound erzeugen. Die erfahrenen Generationen versuchen, wagemutig und kein bisschen müde von längst vergangenen Schlachten ihre Standarten hochzuhalten und können mit ihren Eliteeinheiten Beatles, Rolling Stones, The Who und The Clash mehr als nur Achtungserfolge davontragen. Teilweise unterstützt durch die Geheimwaffe "Remixes", welche sie zusammen mit der "Elektronischen Garde" ausgetüftelt haben. Diese versuchen auch mit ihren Spezialeinheiten Chemical Brothers und Fatboy Slim auf eigene Rechnung mit Sabotageakten zum Erfolg zu gelangen. Da greifen sogar die Götter ein und schicken Radiohead und Sigur Rós ins Schlachtengetümmel. Auch die Deutschen erwachen nun und hegen territoriale Ansprüche, welche sie mit den Legionen Slut, Tocotronic und Sportfreunde Stiller verwirklichen wollen. Ein starkes Bündnis mit Ash, Bush, Foo Fighters und Jimmy Eat World kämpfen ebenfalls mit harten Bandagen und versuchen ihr Herrschaftsgebiet zu sichern. Die "Grunge-Dynastie" ist ihrerseits mit Pearl Jam und den Smashing Pumpkins unter magistraler Führung Nirvanas noch nicht gewillt, abzudanken und wehrt sich nach Kräften. In diesem Moment erfolgt ein überraschender Frontalangriff einiger heissblütiger Jungspunde, deren Speerspitzen The Strokes, The Libertines, The Vines und The Raveonettes tief ins feindliche Territorium eindringen können. Unterstützt durch jähe Punkattacken der "Seven Nation Army" der White Stripes. Doch plötzlich ertönt eine bitter-süsse Symphonie, es ist das Zeichen, dass die Schlacht zu Ende ist. Es gibt keine Verlierer. Es wird nur einen glorreichen Sieger geben und der heisst Rock'n'Roll... ![]() ![]() Als Anfang diesen Jahres die Idee der Party, welche schon lange in unseren Köpfen umher gespukt hatte, mit der ersten Auflage am 17. Januar ausgeführt wurde, wussten wir selbst nicht, was wir erwarten sollten. Insgeheim hofften wir natürlich schon auf einen ge- wissen Aufmarsch von Leuten. Doch diese unglaubliche Resonanz hat unsere kühnsten Erwartungen übertroffen. Dies ist wohl nicht zuletzt auf unsere mit viel Herzblut aufgeführten Werbekampagnen zurückzuführen, welche die jeweils die gesamte Ostschweiz geradezu lawinenartig überrollten.Wir versuchen weiterhin Fehler und Schwächen auszumerzen, um den Besuchern eine gute Party zu bieten. Natürlich mit der Hoffnung, weiterhin soviele Leute mobilisieren zu können. Wirf doch bei Gelegenheit gleich noch einen Blick in unsere legendäre und wunderbare Flyergalerie! |
||||||||
![]() |